Schwangerschaftskonfliktberatung

Schwangerschaftskonfliktberatung

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Hilfreiche Schwangerschaftskonfliktberatung

Eine Frau, die schwanger ist und noch nicht weiß, ob sie das Kind behalten will oder nicht, steht vor einer tiefgreifenden Entscheidung. Sie ist im „Schwangerschaftskonflikt“. Hilfreich für den Weg durch den Konflikt kann dann ein Beratungsgespräch in einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle sein, indem Frauen Unterstützung erhalten.  

Vielleicht bist Du gerade in einer ähnlichen Situation und fragst Dich, wie so ein Beratungsgespräch zum Thema "Schwangerschaftsabbruch: Ja oder nein?" abläuft, was dabei auf Dich zukommt und wie die rechtlichen Gegebenheiten sind.  

Auf diese Fragen findest Du hier Antworten. 

Unsere Tipps für Dich:   

 

Schwangerschaftsabbruch Beratungsgespräch: Ablauf und Inhalte

In Österreich ist ein Schwangerschaftsabbruch straffrei, wenn er von einem Arzt nach vorheriger Beratung durchgeführt wird. Im Unterschied zu anderen Ländern ist die Beratung in Österreich jedoch im Gesetzestext nicht näher definiert.  

Dennoch gibt es Anlaufstellen, die schwangeren Frauen in einem Konflikt unterstützend zur Seite stehen.  

Für eine Schwangerschaftskonfliktberatung gibt es keinen festen Ablauf oder eine vorgeschriebene Dauer. Wichtig ist aber, dass Du in dem Beratungsgespräch das Gefühl hast, alle Fragen stellen zu können und alle Informationen zu bekommen, die Du brauchst. 

 Zu einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle kannst Du alleine gehen oder mit einer Vertrauensperson – zum Beispiel dem Vater des Kindes oder einer guten Freundin. 

 

Warum ist Beratung sinnvoll?

In der Beratung sollte es darum gehen, wie es für Dich gut weitergehen kann, und zwar sowohl jetzt als auch langfristig gesehen. 

Die Beratung kann eine Chance sein, die Gedanken und Gefühle zu sortieren und neue Aspekte mit einzubeziehen.
 

Es sollte in diesem Gespräch genügend Raum geben, damit Du alle Deine Sorgen aussprechen und die Fragen stellen kannst, die Dich gerade bewegen. Wünschenswert wäre es, dass die Beraterin sich ausreichend Zeit nimmt – und Dir aufmerksam zuhört.  

In einer guten Beratung sollte es auch Zeit geben, beide möglichen Wege anzuschauen: Die Abtreibung und den Weg mit Kind. Dazu gehört unter Umständen auch eine Aufklärung über den Schwangerschaftsabbruch selbst  

sowie die Erarbeitung von Lösungswegen, wie es mit Kind funktionieren könnte. Du solltest bei der Beratung dort alle Informationen bekommen, welche staatlichen und nichtstaatlichen Hilfen Dir zustehen – sowohl finanzieller als auch praktischer Art. 

Viele Beratungsstellen geben hier einen guten Überblick und haben durch ihr lokales Netzwerk auch die Möglichkeit, Dich über finanzielle Hilfen vor Ort z.B. durch Stiftungen oder Vereine aufzuklären. 

Ob die Beratung vor Ort und in einem persönlichen Gespräch stattfindet oder ob (auch im Rahmen der aktuellen Coronavirus-Krise) telefonische oder online Termine für eine Schwangerschaftskonfliktberatung möglich sind, müsstest Du bei der jeweiligen Beratungsstelle abklären.

 

Weiterführende psychologische Beratung

Oft reicht ein einzelnes Gespräch nicht aus. Manche Frauen wünschen sich bei der Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch auch eine weitergehende psychologische Beratung und eine Beratung, in der alle Umstände mit einbezogen werden (Systemische Beratung). 

Wenn Du nach dem ersten Beratungsgespräch merkst, Du bist noch unschlüssig oder weißt einfach nicht weiter, dann empfiehlt es sich, in der Zeit des Konflikts so viel Beratung und Hilfe in Anspruch zu nehmen, wie es Dir guttut. Viele Beratungsstellen stehen nach einer ersten Beratung auch noch für weitere Gespräche oder spezielle Beratungsangebote zur Verfügung, wenn Du Dich danach erkundigst.  Zum Beispiel Partnerschaftsberatungen

Darüber hinaus hast Du jederzeit die Möglichkeit, Dich (zusätzlich) an die Pro Femina-Beratung zu wenden. Auch wir verfügen über weitreichende Unterstützungsmöglichkeiten und ein umfangreiches Netzwerk. 

Du kannst Dich in Deiner Entscheidung so lange von uns begleiten lassen, wie Du es brauchst und möchtest. Das kann hilfreich sein, wenn Du bestimmte Themen noch ausführlicher behandeln möchtest oder weitere Fragen hast.  

Um Dir bestmögliche Unterstützung zu geben, arbeiten wir zum Beispiel mit Ärzten, Therapeuten und Hebammen zusammen. Zudem können wir ehrenamtliche Helfer vermitteln, die auf unterschiedliche Weise zur Seite stehen können, zum Beispiel als Babysitter oder für weitere Hilfe im Alltag. 

 

Wie es für Dich weitergehen kann…

Vielleicht warst Du bereits bei einem Beratungsgespräch, suchst aber noch weiter nach gutem Rat oder einem offenen Ohr. Selbst nach einem guten Gespräch kann es sein, dass Dir nicht klar ist, wie Dein persönlicher Weg aussehen könnte. 

Oder Du warst bisher noch nicht in einer Beratung und bist vielleicht noch unsicher beim Gedanken an ein Gespräch und wem Du dann gegenüber sitzen würdest… 

Mit allen diesen Fragen, Sorgen und Anliegen kannst Du Dich gerne an die Beraterinnen von Pro Femina wenden. Hier ist eine Beratung auch per Telefon, E-Mail und WhatsApp möglich. Wenn Du möchtest, natürlich auch anonym. 

Wir sind gerne für Dich da!💚 

 

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